Galgo Huesitos geb. ca. 2014/2013

 

 

Update 12.12.2016

Inzwischen haben wir weitere Infos zu Huesitos erhalten. Wie man in dem soeben hochgeladenen Video unschwer erkennen kann, fühlt er sich im Haus seiner Pflegefamilie sehr wohl. Er hat Vertrauen zu seinen Bezugspersonen gefasst, spielt mit ihnen und verhält sich lustig und unbefangen.

Ganz anders ist die Situation für das Männlein, sobald er diese ihm so lieb gewordene neue Sicherheitszone verlassen soll und seine Menschen mit ihm nach draußen gehen wollen. Hier zeigt er sich stark verunsichert, ängstlich vor all den neuen Eindrücken, die da auf ihn einstürmen, so viele ihm unbekannte Menschen, Geräusche, die er nicht einzuschätzen weiß. Es ist ganz offensichtlich, dass Huesitos in seinem bisherigen Leben noch nicht viel von der Außenwelt kennengelernt hat. Wir vermuten, dass er einer der Galgos ist, die weggesperrt waren, vielleicht in einem Bunker „sicher“ vor der Außenwelt und möglichen Dieben verwahrt und dass er diese Umgebung eben nur verlassen durfte, wenn er zur Jagd mitgenommen wurde. Aber auch bei solchen Gelegenheiten werden die Eindrücke für ihn nicht gerade vielfältig gewesen sein, denn die Hunde werden zumeist in enge Transporter verladen, zum Jagdgebiet gebracht und dort dann eben nur für die Jagdsequenz herausgelassen.

Aus diesen Gründen wünschen wir uns für Huesitos eine Familie, die möglichst in einer ruhigen, ländlichen Umgebung lebt und die die Zeit und Geduld aufbringt, ihn an diese vielen für ihn unbekannten und noch erschreckenden Situationen heranzuführen. Menschen, die ihn nicht drängen und ihn selbst das Tempo vorgeben lassen, so dass er zusammen mit ihnen ganz allmählich, in vielen kleinen Schritten lernt, das für ihn jetzt noch Unbekannte einzuschätzen und angemessen damit umzugehen. Ein souveräner, in der Familie bereits vorhandener Galgo an seiner Seite, der ihm die nötige Sicherheit und Stütze bieten könnte, wäre ideal für ihn.

Wer glaubt, dieser besondere Mensch für Huesitos zu sein, meldet sich bitte bei uns via PN oder Email.
 

Update 10.12.2016

Mit Huesitos geht es aufwärts. Dank der liebevollen Umsorgung durch seine Pflegefamilie hat er schon gut zugenommen und er fühlt sich bei ihnen sicher und geborgen. Draußen zeigt er aber noch einige Unsicherheiten und da braucht er dann auch die Unterstützung seiner Menschen, damit sie ihm helfen, all das Unbekannte und für ihn noch Erschreckende zu meistern. Ein sicherer Hundekumpel an seiner Seite wäre in diesem Fall ideal für ihn.
Huesitos' Bluttests auf Mittelmeerkrankheiten waren negativ und er hat den Katzentest bestanden. Damit stünde einem Umzug des dünnen Männleins in einen Katzenhaushalt also ebenfalls nichts im Wege. :)

 

 

 

 

04.12.2016

 

Huesitos hat nicht in der Pension bleiben müssen. Den Leuten, die ihn von der Straße aufgelesen hatten, hat er zu Leid getan. Sie haben ihn jetzt doch vorerst bei sich aufgenommen, damit er sich besser erholen kann, und alle hoffen, dass bald eine Pflegestelle für ihn gefunden werden kann. Das ist aktuell aber nicht einfach, denn die Jagdsaison ist jetzt in vollem Gang und immer mehr hilfs- und pflegebedürftige Galgos müssen von den Organisationen versorgt u...nd entsprechend untergebracht werden.
Am Freitag ist Huesitos von seiner jetzigen Pflegefamilie zum Tierarzt gebracht worden. Dort wurde die obligatorische Erstuntersuchung gemacht, Blut für die durchzuführenden Tests abgenommen und das Chippen vorgenommen (natürlich war er ohne Chip gefunden worden). Wir erwarten die ersten Testergebnisse in der kommenden Woche.
 

25.11.2016

Es hört nicht auf…

Huesitos wurde von einem Bekannten einer unserer Volontärinnen von der Straße aufgelesen. Leider kann er selbst ihn nicht behalten, darum haben wir ihn in unsere Obhut genommen.

Warum er „Huesitos“ getauft wurde, müssen wir wohl nicht erklären („huesito“ = span.: Knöchlein) - er besteht ja nur aus Haut und Knochen.
Das dünne Kerlchen befindet sich jetzt in unserer Pension, aber das ist eigentlich nicht der geeignete Ort für einen Hund wie ihn, der so offensichtlich unterernährt ist. Huesitos braucht ein Zuhause, in dem er wieder zu Kräften kommen kann, ein warmes, weiches Bettchen und ganz viel Liebe! Es tut uns in der Seele weh, dass wir in vorerst im Zwinger unterbringen mussten.
Das tierärztliche Protokoll steht noch aus, aber wer jetzt schon sein Herz an dieses zarte Knochenbündel verloren hat, schreibt uns bitte ein PN oder eine Email (brigitte.sander@galgoespanolswiss.ch).