21.12.2019

Welcome to Switzerland liebe DIAMANDA und liebe LHASA!!

Dank dem grossartigen Einsatz von Daniela und Irmgard wurde innert einer Woche die Ausreise von Diamanda und Lhasa organisiert und durchgeführt.

Daniela hat sich in Spanien, wen wundert es, in die zwei zierlichen und sehr zurückhaltenden Galgas verliebt. Mit grosser Hartnäckigkeit, hat Daniela den Standpunkt vertreten, dass wir die beiden Mädchen nicht in der Resi lassen können, nachdem sie so schlecht gehalten wurden vom Jäger.

Wenn wir ein Problem haben, was tun? Dann kommt einem zuerst Irmgard in den Sinn. Ob sie wohl bereit wäre, diesen beiden eine Pflegestelle anzubieten? Ein Anruf aus Spanien genügte und Irmgard hat sich sofort bereit erklärt, die beiden Schwarzen bei sich als Pflegis aufzunehmen. Was für eine freudige Nachricht!
Gestern sind nun die Beiden in Kleindöttingen bei Irmgard eingetroffen, gesund und besser als wir erhofft haben.
Die beiden haben die Reise gut überstanden, sind nun neugierig, kennen rein gar nichts. Es scheint, als können die Beiden ihr Glück noch gar nicht fassen. Auch Irmgard findet die beiden Mädels mega süss und verwöhnt sie mit Leckerlis, Streicheleinheiten und einem warmen Bettchen. Sie erkunden das Haus, alles ist neu, Spiegel...häää was ist das für ein Hund...hahhaha! Es ist schön zu sehen, wie die Hübschen langsam ankommen.

Unser Ziel ist es, den beiden zusammen eine Familie zu finden. Nur wenn es nicht anders geht, werden wir die Geschwister trennen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Irmgard für dieses wunderbare Weihnachtsgeschenk, dass die Beiden bei ihr sein dürfen. Ganz fest lieb von Dir liebe Irmgard.

P.S. Ich werde nicht mehr mit Daniela nach Spanien gehen...sonst haben wir schlussendlich die ganze Resi bei Irmgard, hahhaha!!!

Einen schönen Nachmittag und herzliche Grüsse aus der kalten, regnerischen Schweiz.

21.12.2019

 

Wir haben ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk von unseren treuen Sponsor M.M. erhalten. Wir konnten es fast nicht glauben, dass eine Spende von Euro 2'000.00 eingegangen ist. Diese wunderbare Grosszügigkeit hat uns die Möglichkeit gegeben, letzte Woche 7 Hunde zu reservieren.
Der gestromte Galgo und die schwarze Galga aus der Perrera Madrid haben wir übernommen und diese sind auch bereits bei uns schon in der Resi angekommen.
Der uns schon bekannte Jäger hat 5 Galgos abzugeben, 3 davon sind schon abgeholt worden und zu uns in die Resi gebracht worden. Die Fotos von den 5 Galgos kann ich nicht posten wegen Datenschutz, da es dem Jäger sein Kind zeigt, in einer Hand ein toter Hase und in der anderen Hand der abzugebende Galgo. Es ist traurig zu sehen, dass die Tradition an die nächste Generation weitergegeben wird.
Die noch verbleibenden 2 Galgos werden wir nach der Jagdsaison abholen können, anfang Januar 20, vorher müssen die Galgos noch jagen.
Wir bedanken uns von Herzen bei M.M., dass er durch seine unglaubliche Spende diesen 7 Hunden eine 2. Chance auf ein glückliches und geliebtes Leben, ermöglicht hat. Hab vielen lieben Dank lieber M.
Die Profile der einzelnen Hunde wird Vivi nächste Woche erhalten und posten.

Wir wünschen Euch einen schönen stressfreien Sonntag mit euren Liebsten.

Danke nochmals vielmals für dieses wunderbare Weihnachtsgeschenk!

Herzlichst, Euer Galgo Espanol Swiss Team

 

15.12.2019

Unsere Kurzreise nach Madrid hat am Donnerstag angefangen, Simone, Daniela und ich sind bei doch eher kühlen und windigem Wetter in Madrid gelandet. Nach einem kurzen einchecken im Hotel hat uns bereits Helga abgeholt und in die Resi gefahren, die 25 Minuten vom Flughafen entfernt ist. Schon von weitem hört man die Hunde bellen und die Freude steigt, endlich die Hunde zu sehen.
Für Simone war es ja nicht der erste Besuch in der Resi, aber für Daniela schon. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, die Hunde in ihren Kennels zu sehen, am Gitter wedelnd, winselnd, in der Hoffnung, dass sie bald raus können in den Auslauf. Obwohl jeden Tag 2 freiwillige Mitarbeiterinnen (abwechselnd von einer Truppe von ca 10 Volunteers) die Hunde in den Auslauf lassen, können die Nasen es kaum erwarten rauszukommen. Für uns war es wichtig, dass wir am Donnerstag Abend noch alle Hunde zu einem Spaziergang mitnehmen können und oder Auslauf. Deshalb haben wir nicht viele Fotos gemacht, da wir alle Hände voll zu tun hatten die Hunde rauszunehmen und ihnen den ersehnten Auslauf zu ermöglichen. Die Hunde haben sich riesig gefreut, eine Hektik in den Kennels, jeder wollte natürlich möglichst lange und schnell raus. Für uns war es schön zu sehen, wie sich Hunde gefreut haben, einen abwechslungsreicheren Tag ist für sie ein Geschenk. Sie geniessen die Aufmerksamkeit, die Streicheleinheiten. Wir lernten die Hunde schnell kennen, wer kann mit wem in den Auslauf, wer muss an der Leine bleiben da erst kastriert, wer ist verträglich mit welchen Hunden, welcher zieht wie verrückt an der Leine, oder ist extrem ruhig und zurückhaltend. Es ist wichtig die Hunde zu kennen, damit im Auslauf keine Unfälle passieren.
Es war kalt, doch das hat nichts ausgemacht. Die Freude, den Hunden was Gutes zu tun war für uns am Wichtigsten. Natürlich hat jeder schnell seine Favoriten gehabt, zum Glück jeder von uns andere Hunde!
Die Zeit war knapp, da die Resi um 19 Uhr schliesst. Alle hatten ihre Mäntelchen an, waren versorgt und ein bisschen müde. Wir hatten festgestellt, dass die Körbe alle mit Decken bestückt waren, da es doch recht zieht in den Kennels, doch für unser Verständnis hatten die Hunde es nicht weich genug. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei KARIM bedanken, sie hat uns 2 mega warme und weiche Mäntel genäht, die wir dann auch gleich Tiger und Finn angezogen haben. Wir haben beschlossen, dass wir nach der Resi in ein Shopping-Center fahren, um ganz weiche, dicke und grosse Decken zu besorgen.
Gleichzeitig hatten wir ja noch Simone bei uns, in der Hoffnung, dass sie sich in ein Hundi vergucken würde, der dann die Chance hat mit uns nach Hause zu fliegen. Ihr könnt Euch lebhaft vorstellen, dass es für Simone nicht einfach war, bei all den Engeln, einen auszusuchen, ihm oder ihr eine Chance auf ein glückliches Leben zu ermöglichen.
Nachdem Grosseinkauf waren wir schon ein recht müde, haben dann noch eine Pizzeria aufgesucht und dann vollgepackt mit den Decken noch kurz das falsche Taxi genommen, aber alles gut, wir sind dann gegen 23 Uhr im Hotel angekommen und ab ins Bett. Ein herzliches Dankeschön an Daniela für die grosszügige Spende von Euro 100 für die Decken!
Freitag um 10.30 Uhr standen wir schon in der Resi, Simone übernächtigt vom vielen Nachdenken, Daniela von den emotionalen Eindrücken.
Den ganzen Morgen haben wir die Hunde abwechselnd in den Auslauf gelassen, sind mit ihnen spazieren gegangen, haben Fotos gemacht von den neuen Hunden für die Profile, haben sie geknuddelt und die Zeit mit ihnen genossen.
Es ist aufgefallen, dass Simone immer den jungen gestromten Tiger bei sich hatte nebst einem anderen Hund und Daniela immer mit einer oder zwei schwarzen Galgas (Diamand und Lhasa) zu sehen waren.....
Boy, der grosse, warmherzige, gentleman-like schwarze Grey, hat durch Emma von der Irish Rescue Orga bereits einen Adoptanten gefunden, er wird im Januar 20 ausreisen. Boy ist einer von den Irischen Hunden, welche von Irland nach Spanien verkauft wurden und dann ebenfalls entsorgt werden. (Video in den Kommentaren)
Am Nachmittag war abgemacht, dass wir unsere Klinik besuchen, Medikamente abholen und ev. ein Gesundheitszeugnis ausstellen müssen, falls ein Vierbeiner mit uns nach Hause fliegt.
Die Spannung war gross, wie sich nun Simone entscheiden würde...
Simone meinte, wir würden Tiger mitnehmen, dann könnte sie auch gleich testen, ob er Autofahren könne... klar machen wir gerne!
Helga hat uns alle ins Auto gepackt und Tiger hat sich natürlich riesig gefreut mit uns zu kommen.
Die Klinik ist gerade im Umbau, sie renovieren, so haben wir nur das Provisorium gesehen.
Simone hat in der Klinik entschieden, dass sie Tiger adoptiert. Was für eine Freunde für den jungen fantastischen Bubi.
Gleichzeitig hat es mir fast das Herz zerrissen, da wo Bacardi gestorben ist, (Simone wollte ja ursprünglich Bacardi adoptieren) hat nun Tiger seine Chance erhalten, Bacardis Platz eingenommen. Nicht einfach, emotional sehr berührend.

Somit war klar, Tiger, nun amtlich im Pass CAYAN, fliegt nach Hause. Da Simone natürlich ihren Schatz nicht in die Resi zurückbringen wollte, haben wir Simone und CAYAN nach einem Stadtrundgang, welcher CAYAN bravurös gemeistert hat, zurück ins Hotel gebracht. Bye Bye Resi für CAYAN.

Nach einem kurzen Kaffee im Hotel sind wir Helga, Daniela und ich wieder zurück in die Resi gefahren. Dort treffen wir die Freiwilligen und werden Essen gehen. Natürlich wollte Daniela nochmals ihre schwarzen Mädchen sehen und sich von ihnen verabschieden.

Die Zeit verging so schnell, bereits dunkel, sind wir bei der Resi angekommen. Zum Erstaunen von Daniela waren die Galgas nicht in ihren Kenneln, unsere Mitarbeiterinnen hatten sie und einige andere Hunde schon rausgeholt und so hatten alle Hunde einen wunderbaren Tag, fast nur draussen.

Leider hat Helga einen Notfall in der Familie und konnte nicht mit uns Essen gehen. Das hat uns sehr leid getan und wir hoffen, dass sich die Situation bei Helga schnell verbessert.

Mit schwerem Herzen haben wir uns von den Hundis verabschiedet, ein extrem trauriger Moment sie dort zu verlassen. Und das mein ich so, die Hunde empfinden es als verlassen. Nur im Wissen, dass Morgen unsere Freiwilligen wieder hingehen und sie rauslassen, knuddeln und ihr Bestes geben um ihnen die Zeit in der Resi so angenehm wie möglich zu machen, ist diese Situation zu ertragen.

Ein kurzes Abendessen mit spanischen Spezialitäten, lieben Menschen, der Abschluss eines anstrengenden Tages.
Wir haben noch kurz Simone und Cayan besucht im Hotelzimmer, er völlig relaxed, zufrieden, am Schlafen, einfach wunderschön diese Wandlung. Die erste Nacht bei seiner Mama in einem warmen Bett...danke Dir vielmals Simone und Patrick.

Samstag, der Abreise-Tag, alle sehr nervös und besorgt, wird alles gut gehen....

Ainhoa war so nett und hat uns abholt und an den Flughafen gefahren. Vielen lieben Dank Ainhoa, sie ist ein Engel auf zwei Beinen. Sie verbringt jede freie Minute, für unsere vierbeinigen Engel. Unglaublich mit wieviel Herzblut und Kraft, Ainhoa tagtäglich für unsere Hunde sorgt und mit ihrem Resi-Team das Beste für unsere Hunde ermöglicht.

Unglaublich viele Leute am Flughafen, Hektik, doch Cayan hat es super gut gemeistert. Daniela hat ihn eingecheckt, da es emotional für Simone nicht möglich war, hat ihm einen letzten Kuss gegeben und ihn der Mitarbeiter von der Iberia übergeben.

Das Warten begann, mehr als eine Stunde Verspätung, doch um 18.45 Uhr sind wir in Zürich gelandet und konnten wenig später Cayan aus seiner Box holen. Das Herz wird leichter, die Anspannung fällt ab, alles gut gegangen. Gesund und munter ist der super Bubi wie ein Grosser durch den Flughafen an der Seite seiner Mama Simone stolziert!!!

Noch eine Zugfahrt ins Tessin, dann ist alles überstanden.

Gut eingekuschelt in Decken haben wir Simone und Cayan verlassen, jeder auf dem Weg nach Hause zu seinen Liebesten.

Todmüde zu Hause angekommen, habe ich meine Hunde geknuddelt und gedacht, wie schön wäre es doch, wenn all die Hunde in der Resi ebenfalls so viel Glück hätten, eine eigene Familie zu finden. Ein Leben in Geborgenheit und Liebe.. für das Kämpfen wir. Wir denken an Euch, Eure bittenden Augen vor Augen, wir arbeiten daran, Euch eine Familie zu finden.....versprochen.

Ein herzliches Dankeschön an Daniela und Simone für die nette Begleitung, für die Unterstützung und die gemeinsame Zeit die wir zusammen verbracht haben.

Cayan, Du hast das grosse Los gezogen, die Mitteilung von heute Morgen: das ganze Rudel ist ausser sich vor Freude über das neue Familienmitglied, du wirst von allen geliebt!

Cayan Du hast Deine Familie, Dein Glück gefunden.

Wir wünschen Euch einen schönen Sonntag und bedanken uns ganz herzlich bei Euch liebe Galgo-Freunde und Sponsoren, dass wir solche Happy-Ends erleben dürfen.

Simone, Daniela, Brigitte mit dem Galgo Espanol Swiss und Espana Team