17.02.2017

 

Run free Kuquito … <3

Heute Morgen ereilte uns erneut eine traurige Nachricht... Unser Kuquito, der vor einigen Monaten von einer ganz besonders lieben Familie (Gema und Luís mit ihrer Galga Amelie) adoptiert worden war, war in der Nacht gestorben. Er hatte eine Magendrehung und leider kam jede Hilfe für ihn zu spät.

Kuquito war einer dieser ganz besonderen Hunde, die in unsere Familie kamen un...d die wir nie vergessen werden; lange musste er in unserer Obhut auf seine eigene Familie warten.
Kuquito war kein „einfacher“ Hund und an manchen Tagen verloren wir fast die Hoffnung, dass ihm je irgendjemand eine Chance geben würde…
Zwischen ihm und unseren Mitarbeiterinnen entstand im Laufe der Zeit eine innige Verbindung – er konnte manchmal so grob wirken und war dabei doch gleichzeitig so anhänglich und liebebedürftig in seiner ganz speziellen Art.
Aber auf einmal waren sie da, seine Menschen: Gema und Luís zögerten nicht einen Augenblick, ihn zu sich zu nehmen, auch nicht als sie erfuhren, dass es vielleicht nicht leicht mit ihm werden würde; sie wollten das mit ihm zusammen schaffen! Und das taten sie! Sie machten Kuquito zu einem sehr glücklichen und sehr geliebten Hund.

Wir möchten den Beiden von Seiten der ganzen Galgo Español España/Swiss Familie unser aufrichtiges Beileid und unsere Anteilnahme ausdrücken. Wir teilen Euren Schmerz.
Gleichzeitig möchten wir Euch danken, dass Ihr ihm diese Chance gegeben habt und dass er von Euch so geliebt wurde, wie er es verdient hatte.
Wo auch immer Du jetzt bist Kuquito, wir werden Dich immer in unseren Herzen behalten <3

 

16.02.2017

 

Auch ein Spaziergang an der Sonne mit meinen vier Nasen lässt den Schmerz nicht kleiner werden. Ein Moment der Besinnung und Ruhe im Wald lässt aber auch ein anderes Gefühl aufkommen. Ein Gefühl der Dankbarkeit. Seit gestern bekommen wir via FB, Whatsup und Telefon Nachrichten mit tröstenden und aufmunternden Worten. Dafür möchten wir uns bei Euch ganz herzlich bedanken.
Weitermachen, nach vorne schauen, versuchen solche Rückschläge zu verdauen sind die Kernaussagen.
Es gibt nicht viele Menschen, die mich ausserhalb von FB kennen.
Ja, ich hatte vor den Galgos ein Leben. Ich war bis 35 beruflich sehr engagiert bei der grössten Krankenkasse der Schweiz und habe dort die Inkassoabteilung über Jahre geleitet. Man sagt, ich sei sehr belastbar und nicht leicht unterzukriegen. Bin ja auch seit 22 Jahren verheiratet! Wieso schreib ich Euch das?
Wir alle hier im Tierschutz, welche Organisation auch immer, in welchem Land auch immer, werden täglich mit Situationen konfrontiert, die nicht geplant sind. Das Schlimmste daran ist, dass sie immer äußerst emotional sind. Manchmal kann man lachen und sich riesig freuen und 2 Minuten später steht man von einer Tragödie. Die belastenden Bilder von den Hunden zu sehen, vor Ort die Hunde in diesem Zustand zu retten und zu versorgen, die glücklichen Bilder, wenn eine Nase endlich ein sicheres Zuhause gefunden hat - Mit diesen Gefühlsschwankungen müssen wir alle umgehen, doch die Mitarbeiter in Spanien am meisten.
Tierschutz ist nicht planbar und nicht rational. Tierschutz ist eine Lebenseinstellung, ein Gefühlschaos.
Da reicht es nicht, belastbar zu sein in einem Finanz- Job.
Im Tierschutz tätig zu sein, da braucht es Menschen, die einem beistehen und aufmuntern, wenn man sich im Bett für die nächsten Monate verkriechen möchte.

Wir danken Euch, dass Ihr uns beisteht, auch in schwierigen Zeiten.

Bedanken möchten wir uns auch ganz herzlich bei den Spendern. Niemand wollte, dass wir den Betrag zurückschicken.
Herzlichst
Brigitte und Team

15.02.2017

 

Seit Gestern ist die Welt einmal mehr aus den Fugen geraten.  Es ist so furchtbar, so unaussprechlich, so unfassbar, dass es kaum möglich ist, es in Worte zu fassen. Aber wir müssen es trotzdem tun, müssen Euch über das informieren, was geschehen ist. Dies ist eine der traurigsten Nachrichten seit es Galgo Espanol Swiss/Espana gibt. 5 unserer Welpen sind heute Nacht gestorben, Amigo, Colin, Henk, Frodo und Yanik. Ein Hund ist in der Nacht in die Anlage, in der die Welpen untergebracht waren, eingedrungen. Er hat zwei hohe Zäune übersprungen, um dorthin zu gelangen… er hat sie alle getötet. Nur Solei ist entkommen; sie hat sich rechtzeitig verstecken können. Bounty war zu diesem Zeitpunkt nicht im Gehege; sie war aus gesundheitlichen Gründen kurzzeitig separiert untergebracht gewesen, damit sie sich ein bisschen erholen kann. Wir haben versagt. Wir hatten diese Familie retten wollen und ihr eine bessere Zukunft ermöglichen, ein unbeschwerteres Leben, als das, das sie bisher kannten. Ein Leben in Sicherheit, ohne Hunger und mit einem warmen Dach über dem Kopf, ein Leben in Liebe. Das haben wir nicht geschafft., unbegreifflich, wie so etwas passieren konnte. Das ganze Team von Galgo Español España/Swiss,ist am Boden zerstört und steht unter Schock. An Tagen wie heute fällt es uns schwer, einen Weg zu finden weiterzumachen. Alles scheint so sinnlos und hoffnungslos. Wir trauern zutiefst um unsere Kleinen. Es tut uns so unendlich leid, dass wir Euch nicht beschützen konnten und unser Versprechen gebrochen haben.

 

14.02.2017

 

Haben wir Hundebesitzer nicht jeden Tag Valentinstag?

Jeden Tag auf's Neue verliebt und dankbar für unsere Vierbeiner!

 

Und natürlich nicht zu vergessen, die unsagbaren lieben Zweibeiner die unser Leben bereichern und uns so lieben wie wir sind......

 

Einmal Galgo, immer Galgo!

13.02.2017

Ja, wer hat denn das grosse Los gezogen????

 

Unsere Iris darf am 31.03.2017 in die Schweiz reisen! Iris wird von ihrer Familie in der Ostschweiz schon erwartet und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Freuen uns sehr für das Mädchen. Der Pflegefamilie in Spanien wird es schwer fallen, die Iris gehen zu lassen, doch die Pflegefamilie hat uns versichert, dass sie dann gleich eine Hündin aus dem Tierheim wieder in Pflege nehmen. Das sind doch tolle Nachrichten.

 

Vielen lieben Dank Peter, dass Du schon wieder die Platzkontrolle für uns gemacht hast.

 

Gibt es eigentlich in der Schweiz "nur" die Ostschweizer, die unsere Galgos zum Verlieben finden? Gibt es denn niemanden in der Zentralschweiz, der sich in eine Nase von uns verliebt?