Alba und Nina sind reserviert für adoption in Spanien!

01.03.2017

 

Paul und Inge Croes kommen wieder in die Schweiz für ein Fotoshooting!

 

 

14.06.2017 bis 17.06.2017 findet in Kleindöttingen bei Irmgard und Hans im Pfötchenhotel das Shooting statt.

 

Es hat noch 5 freie Plätze. Falls ihr Interesse habt, dann schreibt mir bitte: brigitte.sander@galgoespanolswiss.ch.

 

Die Bilder von Paul sind einfach einmalig!

28.02.2017

 

Am letzten Freitag kamen Irmgard und Hans zu uns, um die Sunny zu besuchen. Wie immer haben wir einen schönen Abend zusammen verbracht!
Irmgard hat uns eine Spende von Fr. 420.00 übergeben. Sie hat das ganze Trinkgeld, welches sie in den letzten Wochen gesammelt hat in ihrem Hundehotel, zu Gunsten von Galgo Espanol Swiss gespendet. Das ist sehr lieb von Irmgard und ihren Gästen! Vielen vielen Dank für diese grosszügige Spende!

 

27.02.2017

 

Gestern hat unsere Mitarbeiterin Cristina an einer Veranstaltung teilgenommen, die von der Organisation “La Prote y El Vagabundo” organisiert worden war; im Zuge dessen wurde der Dokumentarfilm “ Febrero, El Miedo de Los Galgos“ gezeigt. Cristina vertrat dabei zugleich Galgo Español España und SOS Rescue, denn sie engagiert sich in beiden Organisationen. Begleitet wurde sie von unserem ehemaligen Schützling Bella, die bei ihr ein Zuhause für immer gefunden hat und unserem schönen Amore, der wie so viele andere noch seine eigene Familie sucht. Unsere Mitarbeiterin Aitana hatte einen Beitrag verfasst, in dem in groben Zügen unsere Arbeit für die Galgos in Spanien dargestellt wird. Nach dem Film hielt Cristina eine tolle zusammenfassende Präsentation darüber und wurde dabei von unseren beiden Schützlingen, die nicht von ihrer Seite wichen, unterstützt.
Danke Mädels, dass Ihr uns dort vertreten habt und dazu beigetragen habt, die Öffentlichkeit auf das traurige Schicksal der Galgos und anderer für denselben Zweck eingesetzter Hunde, das wir Tag für Tag erleben müssen, zu sensibilisieren.

Im Folgenden könnt Ihr den Präsentationsbeitrag nachlesen und so mehr über uns und unsere Arbeit erfahren. Schenkt Ihr uns ein paar Minuten? Wir danken Euch allen, danke für Eure Hilfe und Euer Interesse. Wir brauchen Euch; SIE brauchen Euch…
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WER WIR SIND UND WIE WIR ARBEITEN

Galgo Español España ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Rettung von Galgos verschrieben hat, die entweder ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen wurden oder anderweitig in eine Gefahrensituation geraten sind. Wir versuchen ihre physischen und psychischen Wunden zu heilen und das bestmögliche Zuhause für sie zu finden. Die Organisation wurde vor 4 Jahren von Brigitte Sander und Helga Blazquez gegründet und hat ihren Sitz in Madrid, arbeitet dabei aber eng mit der Schweizer Schwesterorganisation Galgo Español Swiss zusammen. Um das Ganze einfach einmal mit einer Zahl zu belegen: im Jahr 2016 wurden von unserer Organisation 114 Galgos gerettet und in ein endgültiges Zuhause vermittelt.

Für gewöhnlich führen wir Rettungsaktionen durch Einfangen der Hunde auf offenem Feld, Landstraßen oder Wegen durch, wobei wir häufig wegen herumirrender Galgos benachrichtigt werden. Aber wir holen die Hunde auch aus den Perreras heraus, immer mit dem Ziel, ihre Euthanasie zu verhindern, wissen wir doch, dass in diesem unserem Land praktisch keine Null-Tötung existiert und leider das Leben vieler der Tausende von Hunden, die jedes Jahr in Spanien ausgesetzt werden, genau auf diese Weise endet.

Wenn ein Galgo bei uns ankommt, wird immer zuerst eine gründliche tierärztliche Untersuchung vorgenommen, um den Allgemeinzustand des Tieres festzustellen, mögliche Erkrankungen, an denen es leiden könnte, zu erkennen und dementsprechend eine Behandlung einzuleiten. Alle unsere Hunde werden auf Mittelmeerkrankheiten getestet und selbstverständlich werden alle geimpft, gechipped und kastriert. Wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, kommt es angesichts des Lebens, das diese Hunde vorher geführt haben (wenn man es überhaupt „Leben“ nennen kann), häufig vor, dass sie kostspielige Behandlungen oder aufwändige Operationen, insbesondere im Bereich der Traumachirurgie nötig haben, die – offen gesagt – niemals kostengünstig sind. Aktuell haben wir z.B. eine Galga namens Serena in unserer Obhut, die in einer Tierklinik auf die Implantation einer auf Maß gefertigten Prothese wartet.

Unser wichtigstes Ziel ist immer, für das Wohlergehen der Hunde, die in unsere Obhut gelangen, zu sorgen und ihnen eine entsprechende Lebensqualität zu bieten. So können mit Stolz sagen, dass wir in den 4 Jahren, die unsere Organisation existiert, noch keinem Tier aus ökonomischen Gründen die Hilfe versagt haben und wir daher viele Male sehr kostspielige Tierarztrechnungen auf uns genommen haben.

Aus diesem Grund gehört das Ringen um Finanzierungsmöglichkeiten zu unserem Tagesgeschäft, denn Galgo Español España/Swiss kann auf keinerlei Hilfe von außen zurückgreifen und verfügt auch nicht über Mitgliedsbeiträge. Unser bescheidenes Budget gründet sich auf private Spenden und Mikrospenden von 1 € im Monat, die über das Teaming eingehen. Wir verfügen über keinerlei andere finanzielle Ressourcen. Glücklicherweise verfügen wir aber sehr wohl über menschliche Ressourcen: wir haben ein fantastisches Team aus freiwilligen Helfern, die einfach alles geben, um unseren Schützlingen in der Pension das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Zurzeit befinden sich dort 23 Galgos in unserer Obhut. Zudem können wir auf ein fabelhaftes Pflegestellesystem zurückgreifen; aktuell sind insgesamt 12 Galgos, die noch auf ein endgültiges Zuhause hoffen, bei Pflegefamilien untergebracht.

Überhaupt stellt die Suche nach Adoptanten und geeigneten Pflegestellen eine unserer größten Herausforderungen dar, da es für uns keinen Sinn macht, ein Tier aus einer Extremsituation herauszuholen, um es dann auf ewig in einer Pension eingesperrt zu sehen. Zwar stehen ihm dort Wasser, Futter, ein Schlafplatz und für einige Stunden am Tag die liebevolle Zuwendung unserer Mitarbeiter zur Verfügung, aber diese Situation hält trotzdem keinem Vergleich zu einem tatsächlichen Zuhause stand. Das ist etwas, was uns schlichtweg das Herz bricht, und noch mehr in den Wintermonaten, denn die Hundepension ist dann eine kalter und feuchter Ort, an dem die einzige Wärme, die unseren Schützlingen zuteil wird, diejenige ist, die sie von unseren Mitarbeitern bekommen. Leider ist es uns aus finanziellen Gründen aber nicht möglich, eine andere Lösung für diese Hunde zu finden.

Wie Ihr alle wisst, ist der Februar ein besonders harter Monat für die Galgos in Spanien und Fakt ist, dass wir bereits überfüllt sind. Zurzeit sind 35 Galgos finanziell von uns abhängig und wenn sich keine Adoptanten finden, wird es uns unmöglich sein, weitere Hunde aufzunehmen, es sei denn, wir schaffen es wenigstens, noch einige Pflegestellen zu finden oder finanzielle Mittel aufzutreiben. Es bricht uns das Herz, wenn wir Hilferufe für Galgos erhalten und uns dann nicht um sie kümmern können, weil es uns einfach nicht möglich ist. Aber noch einmal – wir sehen einfach keine Möglichkeiten mehr.

Abschließend möchten wir schlicht unserem Wunsch Ausdruck verleihen, dass sich die Gesetzgebung in diesem Land ändern möge. Es ist notwendig, dass die Strafen für Tierquälerei härter werden, dass das Aussetzen schärfer geahndet wird und dass der Staat die unglaublichen Kraftanstrengungen, die unzählige Organisationen wie die unsere aufbringen, zur Kenntnis nimmt. Sie leben jeden Tag dafür, denen zu helfen, die Hilfe am nötigsten haben, denjenigen, die sich in einer Situation absoluter Hilflosigkeit befinden und für die es dennoch keinerlei staatliche Handhabe zu ihrem Schutz gibt, weil man nicht dazu bereit ist, auch nur eine Minute lang einen Gedanken an sie zu verschwenden. Es ist notwendig, dass der Staat endlich wahrnimmt, dass es auf diesem Gebiet viel zu tun gibt und dass das alles mit Aufwand verbunden ist und sowohl viel Mühe als auch finanzielle Kosten mit sich bringt. Und dass es paradoxerweise, solange sich die Gesetzeslage in diesem Land nicht bessert, weiterhin viel zu tun gibt, es aber trotz der gigantischen Kraftanstrengung aller Organisationen wie der unseren leider niemals ausreichen wird, dem Leiden ein Ende zu setzen, das es mit sich bringt, in Spanien als Galgo geboren zu werden. Denn solange diejenigen, die ihre Hunde töten, misshandeln und aussetzen, straffrei ausgehen, wird niemand den Schmerz und die Angst der spanischen Galgos lindern können.

 

Danke Ute, für die Uebersetzung des spanischen Textes!